Suche
Close this search box.

Glaubensbekenntnis

Das Bekenntnis der Katholiken

Ich glaube an

Gott, den Vater den Allmächtigen
den Schöpfer des Himmels und der Erde, 
und  an Jesus Christus, seinen  eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigtgestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten
Ich glaube an den Heiligen Geist
die heilige katholische Kirche
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten 
und das ewige Leben.

Amen.

Gott der Vater

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden...So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt...
Matthäus 6, 7

Haben wir nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen?
Maleachi 2, 10

Wer mich [Jesus] gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Johannes 14, 9

Gott, unser Vater, und Jesus unser Herr, mögen unsere Schritte zu euch lenken.
1 Thessalonicher 3,11

Gott der Allmächtige

Herr, Allmächtiger, Gott Israels!
Baruch 3, 1

"Gott hat sich als "stark und gewaltig" (Psalm 24,8) geoffenbart, als derjenige, für den "nichts unmöglich" ist (Lukas 1, 37). Seine Allmacht erstreckt sich auf alles und ist geheimnisvoll. Sie zeigt sich in der Erschaffung der Welt aus dem Nichts und in der Erschaffung des Menschen aus Liebe, vor allem aber in der Menschwerdung und in der Auferstehung seines Sohnes, im Geschenk unserer Annahme an Kindes statt und in der Vergebung der Sünden. Deshalb richtet die Kirche ihr Gebet an den "allmächtigen, ewigen Gott".
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche S. 45 (50)

Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde

„Gott, nicht der Zufall, ist die Ursache der Welt… Auch die Naturgesetze und natürlichen Ordnungen gehören zu Gottes Schöpfung…“
Aus: Youcat Pattloch Verlga, S. 38 (43, 45)

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Genesis 1,1

Jesus Christus, eingeborener Sohn

„Bei der Taufe und bei der Verklärung bezeichnet die Stimme des Vaters Jesus als seinen ‚geliebten Sohn‘. Jesus bezeichnet sich als der Sohn, der ‚den Vater kennt‘ (Matthäus 11, 27), und bekräftigt damit seine einzigartige und ewige Beziehung zu Gott, seinem Vater. Er ist der eingeborene Sohn Gottes (1 Johannes 4, 9), die zweite Person der Dreifaltigkeit. Er ist das Zentrum der apostolischen Verkündigung: Die Apostel haben ’seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater (Johannes 1, 14)‘.“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche, S. 53 (83)

…Denn ihn [den Menschensohn] hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Johannes 6, 27

Jesus Christus, unser Herr

„In der Bibel bezeichnet dieser Ausdruck gewöhnlich Gott, den Herrscher. Jesus nimmt ihn für sich in Anspruch und offenbart seine göttliche Herrschergewalt durch seine Macht über die Natur, die Dämonen, die Sünde und den Tod und vor allem durch seine Auferstehung. Die ersten christlichen Bekenntnisse erklären, dass die macht, die Ehre und die Herrlichkeit, die Gott Vater gebührt, auch Jesus zukommen: Gott hat „ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen“ (Philipper 2, 9). Er ist der Herr der Welt und der Geschichte, der Einzige, dem der Mensch seine personale Freiheit ganz unterwerfen darf.“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche S. 53 (84)

Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria

… Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir… Fürchte dich nicht Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben… Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Lukas 1, 27 ff

gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,

Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.
Johannes 17, 4 – 5

Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zustellen, Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen… Dann kreuzigten sie ihn … Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus…
Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes.
Markus, 15, 15, 24, 37, 46

hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel

„Das „Reich des Todes“ – nicht zu verwechseln mit der Hölle der Verdammten – war der Zustand all derer, die vor Christus gestorben waren… Jesus begab sich mit seiner Seele, die mit seiner göttlichen Person vereint war, in das Reich des Todes zu den Gerechten, die ihren Retter erwarteten, um schließlich zur Schau Gottes zu gelangen.“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche, S. 64 (125)

…Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden…
Markus 16, 6

Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.
Apostelgeschichte, 1, 9

Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten

Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Markus 16, 19

„Christus wird mit der Vollmacht richten, die er erworben hat als Erlöser der Welt, der gekommen ist, um die Menschen zu retten. Die innersten Gesinnungen der Herzen soweit das Verhalten eines jeden gegenüber Gott und dem Nächsten werden aufgedeckt werden. Jeder Mensch wird nach seinen Werken entweder mit Leben erfüllt oder für die Ewigkeit verdammt werden. So wird das „Vollmaß Christi“ (Epheser 4, 13) erreicht, in dem „Gott alles in allen“ sein wird (1 Korinther 15, 28)“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche S. 66 (135)

Heiliger Geist

Als der Pfingstag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm dahinfährt, und erfüllte das ganze Haus, indem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem heilgen Geist erfüllt…

Apostelgeschichte, 2,1 ff

Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
Matthäus 16, 18-19

Heilige Katholische Kirche

Heilige katholische Kirche Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreis geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erdenlösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Matthäus 16, 18-19

Gemeinschaft der Heiligen

„Dieser Ausdruck bezeichnet zunächst die gemeinsame Teilhabe aller glieder der Kirche an den heiligen Dingen (sancta): am Glauben, an den Sakramenten, besonders an der Eucharistie, an den Charismen und an den anderen geistlichen Gaben…

Dieser Ausdruck bezeichnet aber auch die Gemeinschaft zwischen den heiligen Personen (sancti), also zwischen denen, die durch die Gnade mit dem gestorbenen und auferstandenen Christus vereint sind. Die einen pilgern auf Erden; andere sind aus diesem leben geschieden und werden, auch durch die Hilfe unserer Gebete, geläutert; wieder andere schließlich genießen bereits die Herrlichkeit Gottes und treten für uns ein. Alle zusammen bilden in Christus eine Familie, die Kirche, zum Lob und zur Ehre der Dreifaltigkeit.“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche Kompendium, s. 80 (194 + 195)

Vergebung der Sünden

„Die Kirche hat die Sendung und die Vollmacht, Sünden zu vergeben, weil Christus selbst sie ihr verliehen hat: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Johannes 20, 22 – 23).“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche Kompendium, S. 82 (201)

Auferstehung der Toten

„Die Auferstehung ist der Höhepunkt der Menschwerdung. Sie bestätigt die Gottheit Christi sowie all das, was er getan und gelehrt hat, und erfüllt alle göttlichen Verheißungen für uns. Außerdem ist der Auferstandene, der Sieger über Sünde und Tod, die Ursache unserer Rechtfertigung und unserer Auferstehung: Jetzt schon erwirkt er uns die Gnade der Annahme an Kindes statt, die eine wirkliche Teilhabe an seinem Leben als eingeborenere Sohn ist. Am Ende der Zeiten wird er unseren Leib auferwecken.“
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche Kompendium, S. 65 (131)

Das ewige Leben

Das ewige Leben „Das ewige Leben ist das Leben, das gleich nach dem Tod beginnt. Es wird kein Ende haben. Ein besonderes Gericht durch Christus, den Richter der Lebenden und der Toten, wird für jeden Menschen dem ewigen Leben vorangehen , und durch das Letzte Gericht wird es bestätigt werden.
Aus: Katechismus der Katholischen Kirche Kompendium, s. 83 (207)